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Interview in managerSeminare

NACHGEHAKT

 

Wie sieht der Arbeitsalltag der Weiterbildungsexperten aus? Wie steht es mit dem Selbstverständnis? Was macht ihnen an ihrem Beruf Freude? Fragen dieser Art beantwortet unsere Rubrik "nachgehakt". Regelmäßig stellen wir bekannte Gesichter der Branche vor:

Dieses Mal Rolf H. Ruhleder, Bad Harzburg, einer der bekanntesten Verkaufs- und Rhetoriktrainer Deutschlands. Er gilt als der Star in dieser Branche. Innerhalb von 27 Jahren schulte er über 320 000 Teilnehmer in mehr als 2000 Seminaren und Großveranstaltungen. Er bereitet Top-Manager und Politiker auf TV-Auftritte vor und ist Autor zahlreicher Publikationen.

 

1. IHRE BERUFLICHEN STATIONEN?

Bereits in frühen Jahren sah ich meinen beruflichen Werdegang in den Bereichen „Marketing“ und „Verkauf“. Im Hinblick darauf besuchte ich das Wirtschaftsgymnasium und habe Betriebswirtschaft in Frankfurt und Würzburg studiert. Danach war ich als Verkaufsleiter in einer Schuhfabrik tätig. In meiner Funktion als Projektleiter eines Heidelberger Fortbildungsinstituts sammelte ich erste Erfahrungen in der Erwachsenenbildung. Professor Höhn, der Leiter der „Akademie“ und der Erfinder des „Harzburger Modells“, hat mich dann nach Bad Harzburg geholt. So war ich plötzlich Marketingleiter eines der renommiertesten Fortbildungsinstitute in Europa. 1989 gründete ich in Bad Harzburg mein eigenes Unternehmen, das Management Institut Ruhleder. Wir führen pro Jahr mehr als 250 Seminare – davon 200 firmeninterne Veranstaltungen – durch.

 

2. WIE SIEHT IHR ARBEITSPLATZ AUS?

Das sind 72 Seminarräume in Hotels im Jahr 2005 … und zwischendurch ein weißer Schreibtisch in Bad Harzburg.

 

3. HABEN SIE EIN BERUFLICHES VORBILD? WENN JA, WARUM GERADE DIESE PERSÖNLICHKEIT?

Zwei Persönlichkeiten, deren Seminare ich besuchen durfte:

Peter F. Drucker, der Management-Experte der westlichen Welt, der mir durch seine Seminare und Bücher viele Denkanstöße und Tipps gegeben hat.

Prof. Reinhard Höhn, der Leiter der Akademie für Führungskräfte, der geistige Vater des „Harzburger Modells“ und der „Inneren Kündigung“. Er hat mich in 14 Jahren, die ich für ihn tätig sein durfte, stets gefördert und in den ersten Jahren auch des Öfteren meinen jugendlichen Überschwang gebremst.

 

4. IHR HERVORSTECHENDSTER CHARAKTERZUG?

Immer eine Runde Vorsprung vor mir selbst. Immer auf der Suche nach Neuem. Ich glaube, dass ich dem Leben immer eine positive Seite abgewinnen kann. Ich lache gern – auch über mich selbst.

 

5. DAS SCHÖNSTE, WAS IHNEN IM BERUFSLEBEN WIDERFAHREN IST?

Das Kennen lernen von sehr vielen interessanten Menschen, die viel für meine persönliche Weiterentwicklung getan haben. Die zahlreichen Erfolgserlebnisse, die ich in meinen Seminaren habe.

 

6. WELCHE TÄTIGKEIT DELEGIEREN SIE AM LIEBSTEN?

Die gesamte Organisation unserer 250 Veranstaltungen wird von dem MIR-Team hervorragend bewältigt. Viele Tätigkeiten aus dem IT-Bereich habe ich bisher gern delegiert. Das muss sich ändern.

 

7. WAS WAR FÜR SIE EINE HERAUSFORDERUNG?

An einem Überflieger-Seminar, das im November in einem Kloster stattfand, zu arbeiten. Eine große Herausforderung, denn die Teilnehmer hatten schon fünf Seminare bei mir besucht. Die Erwartungshaltung war sehr hoch. Wir waren in den schönsten Hotels Deutschlands wie Bühlerhöhe, Bachmair in Rottach-Egern und den Kempinski Hotels. Danach war es Zeit, sich wieder einmal auf andere Werte zu besinnen …

 

8. WAS MACHT IHNEN AN IHREM BERUF AM MEISTEN SPASS?

Viele Menschen kennen zu lernen, viel lachen zu dürfen und immer wieder gefordert zu werden, weil schließlich kein Seminar dem anderen gleicht, da der Verlauf entscheidend durch die Teilnehmer geprägt wird. Außerdem gefällt es mir, viele interessante Orte auf der Welt besuchen zu dürfen.

 

9. HABEN SIE EIN MOTTO, DASS SIE SICH WÄHREND DER ARBEIT IMMER WIEDER IN ERINNERUNG RUFEN?

„Wer einen starken Charakter hat, braucht keine Prinzipien“. Und: „Man sage immer die Wahrheit, aber man sage die Wahrheit nicht immer“.

 

10. WELCHEN AUFTRAG WÜRDEN SIE NIEMALS ANNEHMEN?

Vertreter extremer Parteien zu trainieren, die nicht meiner gemäßigten, liberalen Einstellung entsprechen. Vor dieser Entscheidung stand ich schon einige Male …

 

11. WELCHE VERANSTALTUNG VERPASSEN SIE NUR IM GRÖSSTEN NOTFALL?

Ich versuche stets, Prioritäten zu setzen. Daher kann ich mir kaum vorstellen, dass ich eine Veranstaltung verpasse, die mir sehr wichtig ist. Wie heißt es doch: „Wenn jemand sagt, er habe keine Zeit, heißt das nur, dass ihm andere Dinge wichtiger sind.“

 

12. IHR BERUFLICHER TRAUM?

Meine beruflichen Träume konnte ich mir größtenteils erfüllen: Bücher schreiben (16), TV-Sendungen (über 20), Training von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens; Veranstaltungen vom Privatissimum bis hin zu Großveranstaltungen mit mehr als 14.000 Teilnehmern durchzuführen. Zu einem abwechslungsreichen Berufsleben gehört für mich auch, viel zu reisen. So dufte ich – dank meiner Seminare – schon viele Länder Europas besuchen: Von Malta über Kreta, Zypern, Frankreich bis hin zu Norwegen und Finnland. Selbst auf den AIDA-Schiffen und der MS EUROPA habe ich in der Südsee und in der Karibik Veranstaltungen durchgeführt.

 

13. WELCHE ENTWICKLUNG IM BEREICH DER WEITERBILDUNG HALTEN SIE FÜR DIE BEDEUTENDSTE?

Der Umgang mit dem PC und die Entwicklung im Internet sind hochinteressant und eine große Herausforderung. Oftmals werden Trainer bereits durch Computer ersetzt. In meinen Bereichen Rhetorik, Verkaufsrhetorik und Etikette sehe ich keine große Verdrängung, da diese Schulungen doch sehr personenbezogen sind.

 

14. DAS IHRER MEINUNG NACH BESTE FACHBUCH AUS DEM BEREICH WEITERBILDUNG?

Peter F. Drucker:

„Die Praxis des Management“



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Management

Institut Ruhleder

 

Postfach: 1303

38655 Bad Harzburg

 

Anschrift:

Bismarckstrasse 64

38667 Bad Harzburg

 

Telefon: 05322/9672-0

Fax: 05322/9672-20

 

E-Mail: info@ruhleder.de


 
 
Der erste und einzige Rhetorik-Trainer, der schon ein Seminar in Grönland durchgeführt hat. "Deutschlands bekanntester Rhetoriktrainer", Rheinischer Merkur, 19.06.2008 "Ruhleder ist Deutschlands bester Schlagfertigkeitstrainer. Er gilt auch als der teuerste..." (Hessischer Rundfunk) "Deutschlands Manager-Trainer Nr. 1" (RTL) "Papst des höheren Managements" (RTL) "Motivateur Ruhleder" (arte) "Rhetorikguru Ruhleder", "Deutschlands härtester Trainer" (Die Welt) "Ruhleder hat immer einen guten Tipp" (FAZ) "Rolf H. Ruhleder, Rhetorikpapst" (Sales Profi) "...gilt in der Branche als Guru der Rhetorikstartrainer und Lampenfieberspezialist" (Rheinischer Merkur) "Deutschlands härtester Rhetorik-Trainer" (Bild) "... berühmtester aller Großmeister der Rhetorik" (Mensch & Büro) "Der mit dem Wort tanzt" (Top-Magazin) "Rhetorik- und Körpersprache-Experte" (focus) "Ruhleder, eine Kapazität" (Hamburger Abendblatt) "Stil des Dozenten: Mehr Spielleiter als Pauker" (manager magazin) "Harzburger Mundwerker" (Capital) "Meister der Redekunst" (Aachener Volkszeitung) "Mit Stil, Charme und Methode" (ARD)